SEBASTIAN MÜLLER MACHT KOMMUNIKATIONSKONZEPTE FÜR FILM, KUNST UND KULTUR

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STORY

STÜRME

Texten heißt, zu beobachten und Ausschau zu halten. Eine Position des Überblickens einzunehmen. Ein Thema, ein Projekt (E) zu gliedern, abzutasten, zu untersuchen. Potenzielle Meilen- und Stolpersteine zu erkennen und Chancen zu wittern. Schreiben bedeutet zunächst, das Projekt und seine Umgebung zu studieren (R), sich einen Rundum-Blick anzueignen.

STÜRME

Gute Texte brauchen Zeit (M) - gerade dann, wenn diese knapp ist. In stürmischen Verhältnissen, stressigen Phasen und engen Zeitplänen kann nichts gedeihen, was nicht ausreichend Platz zum Reifen hat. Texten ist ein Prozess der Umsicht, der Konzentration und Ruhe. Es überstürzt nichts und arbeitet nicht gegen die Zeit. Klare Deadlines und strukturierte Phasenpläne ermöglichen auch bei zeitlich kurzfristigen Projekten jedem Arbeitsschritt den Spielraum, den er braucht.

STÜRME

Texten öffnet Türen (T). Es erschließt neue Räume und Horizonte. Es bietet Zugang zu neuen Ufern und anderen Ausblicken. Es animiert, ungewöhnliche Ideen zu erforschen, unbekanntes Terrain zu betreten und Prozesse und Metamorphosen zu durchschreiten. Es erreicht und verändert Menschen. Ein Blick in das, was möglich ist.

ANALYSE

E

Künstler fragen mich, ob ich eine kurze Rede für ihre aktuelle Ausstellung oder einen Text für ihr aktuelles Portfolio schreibe. RegisseurInnen und FilmproduzentInnen benötigen eine Synopsis für den Release ihres neuen Films oder engagieren mich über mehrere Monate hinweg, um ihre Konzepte für Filmförderanträge lektorieren zu lassen. Andere KundInnen benötigen ein Kommunikationskonzept für alle Ebenen ihres Auftretens: vom ersten Wort auf der Startseite ihrer Website, über Leitlinien für Social-Media-Posts, bis hin zum sprachlichen Wiedererkennungswert ihrer Pressemitteilungen. Groß, klein, dazwischen, schreibend, korrigierend, beratend: jedes Projekt bringt seinen eigenen Reiz mit sich.

M

Krisen- und Stresssituationen sind Ausnahmezustände, die sich negativ auf die Gestaltung und Vermittlung der Kernaussagen und inhaltlichen Konsistenz eines Projekts auswirken.

R

Oft höre ich zunächst einfach nur zu. Lasse meine/n KundIn oder meine Kunden über ihre Vorhaben, ihre Arbeit, ihre Wünsche und Erwartungen an mich sprechen. Ihre Stimme und ihr Sprechen ist mein erstes Material. Meine ersten Notizen entstehen aus der Beobachtung. Erst im zweiten Schritt, wenn wir den Bereich unseres Projekts gemeinsam abgesteckt haben, sammle ich alles, was es von meinen KundInnen, ihren Werken und Produkten zu lesen, zu sehen, zu hören, zu schmecken, zu berühren und zu recherchieren gibt.

S

"Ich schätze euren Einsatz, eure Zuverlässigkeit, eure Talente und eure unglaublich angenehme Art sehr. Ihr seid extrem tolle Arbeitskollegen und Koop-Partner!" (Alexandra Valent / Arbeiten / Projekt 7)

T

Türen zu öffnen ist ein doppelläufiger Prozess. Neue Strategien auszuprobieren, weil man mit seinem Projekt vielleicht in einer Sackgasse angelangt ist, kann die Methodik, die Dynamik und den weiteren Verlauf der Arbeit in eine entscheidende Richtung lenken. Gerade bei der Arbeit an und mit Texten kann das oft mit einem neuen Wording oder einem veränderten Schreibkonzept einher gehen. Das kann aber nicht nur für das Projekt, sondern auch bei den Menschen, die man damit erreichen will, Türen öffnen: neue Eindrücke liefern, Debatten bereichern, Lust auf Unbekanntes machen.

Ü

"Du hast uns wirklich von den ersten wirren Auswüchsen dieser Idee bis zum letzen Satz der Pressematerialien begleitet. Es war sehr cool und sowas von unverzichtbar, dich dabei zu haben." (Elsa Kremser / Arbeiten / Projekt 1)

A A B E E I L L M N R S S T Ü