SEBASTIAN MÜLLER MACHT KOMMUNIKATIONSKONZEPTE FÜR FILM, KUNST UND KULTUR

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Texten ist blind. Blind für konkrete Vorstellungen vom fertigen Werk. Blind für Ideenzwang, bindende Leitfäden und Wording-Dogmatismen. Texten kennt kein "das ist es": kein unzähligen Best-Practice-Beispiele, die man auch für sein eigenes Projekt (E) haben möchte. Keine falschen Fixpunkte, die den Blick auf das Eigentliche blenden. Jedes Projekt, jedes Briefing, jeder erste Entwurf beginnt mit einer Befreiung von diesem Ballast, der das Endergebnis schon vor dem ersten geschriebenen Buchstaben vorzugeben scheint. Einer Befreiung, die den Fokus auf das eigentliche Ziel, seinen tieferen Hintergrund und die genuine Sprache des Projektes finden lässt. Schreiben ist ein Schritt in das Unbekannte, das die Möglichkeiten offenbart.

ALLES

Texten ist das Risiko der richtigen Wahl. All (A) das, was ein Text potenziell sagen kann, wurde irgendwann bereits gedacht, ausgesprochen, niedergeschrieben. Schreiben heißt, aus alldem zu schöpfen und dennoch nichts zu wiederholen. Zu sammeln, zu recherchieren, zu protokollieren, zu notieren, zu variieren, zu montieren, zu formen und formulieren. Dem bereits Gesagten das noch Verschwiegene, dem schon Bekannten das nicht Erwartete, dem banalen Versatzstück die noch nicht entdeckte Nuance zu entlocken. Einem Projekt mit dem richtigen Text seine eigene Stimme zu verleihen, heißt, präzise und mit Gespür auf dem Grat zwischen Original und Kopie, Inspiration und Plagiat, Unvergleichlichem und bloß Gleichem zu wandeln.

ALLES

Texten heißt, Spuren zu folgen und Fährten zu legen. Neue Orientierungen zu kreieren. Mit geklärtem Blick neue Wege, neue Gelände, neue Gesamtheiten zu formen. Texten spannt ein Netz (L) , ein Gewebe, zwischen Worten, zwischen den Zeilen, zwischen abstraktem "Alles" und konkretem "Etwas", zwischen Inhalten und Medien, zwischen Usern und Ansichten. Es eröffnet und vermittelt den Kern eines Projektes, indem es nie mehr sagt als nötig. Es schafft Berührungspunkte, Schnittstellen und Kommunikationsprozesse, indem es seiner Lesbarkeit immer genug Freiraum lässt.

ANALYSE

A

Sprache ist ein Medium, das sich aus seinem Gebrauch - sprechen, schreiben - ständig neu entwickelt und erweitert, obwohl die Basis ihrer Lesbarkeit - Buchstaben, Grammatiken - sich über lange Zeit kaum verändert. Darum ist Sprache eine Frage der Perspektive und zutiefst individuelle Erfahrung. Im Grunde ist immer schon alles da, was gesagt werden kann. Wie man es sagt, welchen Klang, welchen Subtext und Kontext man dem Gesagten verleiht, darin liegen die vielfältigen Möglichkeiten des Textens.

E

Künstler fragen mich, ob ich eine kurze Rede für ihre aktuelle Ausstellung oder einen Text für ihr aktuelles Portfolio schreibe. RegisseurInnen und FilmproduzentInnen benötigen eine Synopsis für den Release ihres neuen Films oder engagieren mich über mehrere Monate hinweg, um ihre Konzepte für Filmförderanträge lektorieren zu lassen. Andere KundInnen benötigen ein Kommunikationskonzept für alle Ebenen ihres Auftretens: vom ersten Wort auf der Startseite ihrer Website, über Leitlinien für Social-Media-Posts, bis hin zum sprachlichen Wiedererkennungswert ihrer Pressemitteilungen. Groß, klein, dazwischen, schreibend, korrigierend, beratend: jedes Projekt bringt seinen eigenen Reiz mit sich.

L

Nicht nur der Zusammenhang ist von Bedeutung - sondern auch der Text, der ihn herstellt. Nicht allein das Detail muss ein Text beobachten - sondern auch den größeren Rahmen, in den er es einbettet. Nicht, dass man etwas mit einem Text aussagen kann, ist das Wichtigste - sondern das Wissen, was, wie und warum man etwas aussagt.

L

„Sebastian vermag es, meine Kunst mit Worten lebendig zu machen." (Christina Lag-Schröckenstein / Arbeiten / Projekt 8)

S

"Ich schätze euren Einsatz, eure Zuverlässigkeit, eure Talente und eure unglaublich angenehme Art sehr. Ihr seid extrem tolle Arbeitskollegen und Koop-Partner!" (Alexandra Valent / Arbeiten / Projekt 7)

A A B E E I L L M N R S S T Ü